Prof. Erhard Brepohl > Lebenslauf

Lebenslauf

Meisterprüfung - und dann Schluß ...
aber dann kam alles ganz anders!



Abschluß der allgemeine Schulausbildung 1946.
Versetzungszeugnis zur 11. Klasse.

Gesellenprüfung1949.
Mit einem aufklappbaren Herrenring und sehr gutem Ergebnis beendete ich die Berufsausbildung.

Meisterprüfung 1953.
Ein runder, betont schlichter goldener Anhänger mit Emailplatten, Rückseite mit Repousé-Deckel verschlossen, mit schwarzer Kordel im Bajonettverschluss, veranlaßte den Obermeister, an die Mitglieder der Prüfungskommission gewandt, zu dem markanten Ausspruch: "Ja, ja, Kollegen, das ist also die neue Zeit!" Und wegen meiner schwachen Leistungen in Fachrechnen und Edelsteinkunde mahnte mich einer der Prüfungsmeister: "Sie sollten sich zukünftig noch intensiver mit der Fachtheorie befassen!" - Und das tat ich denn auch.

Berufsschullehrerprüfung.
Parallel zur alltäglichen Lehrtätigkeit legte ich nach dreijährigem Zusatzstudium die beiden Berufsschullehrerprüfungen erfolgreich ab und wurde vollwertiger Berufsschullehrer.
Ingenieur des Allgemeinen Maschinenbaus.
Für meine Lehrtätigkeit an der Fachschule war die Weiterbildung auf ingenieurtechnischem Gebiet sehr wichtig, deshalb absolvierte ich ein 5jähriges Abendstudium an der Ingenieurschule für Schiffbau in Warnemünde: 1969 wurde ich ein "Ingenieur des allgemeinen Maschinenbaus".

Hochschulabschluss.
In einem Extern-Verfahren an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung - Burg Giebichenstein - in Halle (Saale) erwarb ich 1974 den Hochschulabschluß als Diplom-Designer.

Promotion zum "Dr. phil".
Mein Manuskript "Theophilus, Goldschmiedekunst" wurde im Wissenschaftsbereich "Geschichte der Technik" der Bergakademie in Freiberg in Sachsen, als Dissertation angenommen, und im Sommer 1985 war die Verteidigung an der Bergakademie Freiberg in Sachsen. "Magna cum laude" - ohne an der Bergakademie je eine Unterrichtsstunde gehabt zu haben - ungewöhnlich!. Mit 55 Jahren war ich der älteste Doktorant an der altehrwürdigen kurfürstlich- sächsischen Bergakademie Freiberg.